Blogger-Nähkästchen: Schriftdesign ist ein Thema für sich

Die Schriftart eines Bloggers kann zu seinem Markenzeichen werden. Doch der Spagat zwischen Individualität und Lesbarkeit ist nicht immer leicht gefunden. Hier erfährst du, was du bei der Auswahl deiner Schrift bedenken solltest, welche Anzahl an Schriften angemessen ist und was beim Umgang mit Farben bedacht werden sollte.


Eine Schrift wie eine Signatur

Oft legt man seine ganzen Hoffnungen auf Individualität in eine bestimmte Schriftart. Stundenlang kann man suchen, bis man endlich etwas gefunden hat, das einem entspricht. Dann hängt man schließlich daran, wie an seiner eigenen Handschrift und plötzlich bekommt man einen Kommentar wie zum Beispiel „Die Schrift gefällt mir überhaupt nicht“ und man ist am Boden zerstört. Ich übertreibe. Aber in der Tat habe ich schon oft als ich mit Leuten über Schriftarten sprach eine eigentümliche Emotionalität gespürt. Da muss es gar nicht um den eigenen Blog gehen, sondern es kann sich auch um Hausarbeiten handeln. Wir finden es einfach prima, nicht ganz die Schrift zu wählen, die alle nutzen und sei der Unterschied auch nur gering. Fakt ist, dass die Schriftarten die die Mehrzahl der Blogger aussuchen meist diejenigen sind, die am besten lesbar sind. In jedem Buch das wir lesen haben wir eine Standart-Schriftart mit Serifen – Times New Roman – und auf vielen Webseiten eine Standartschrift ohne Serifen – Arial. Je mehr eine Schriftart von diesen Standartschriftarten abweicht, desto weniger lesbar kommt sie uns vor. Darum gilt, dass alles was gelesen werden soll am besten in einer Standart-Schriftart oder etwas sehr Ähnlichem gehalten sein sollte.

Wie viele Schriftarten verträgt mein Blog ?

Ein weiteres Problem stellt die Menge an unterschiedlichen Schriftarten auf einem Blog dar. Bei Blogger kann man alles individuell ändern – Schriftarten von Titel, Beschreibung, Tab-Text, Post-Titeln, Post-Inhalt usw. sind variabel. So kann man insgesamt locker auf fünf Schriftarten kommen. Doch jedes noch so schlichte Design wirkt unruhig, wenn mehr als drei Schriftarten verwendet werden. Außerdem sollte die Schrift auch nicht zu klein sein. Acht oder zehn Punkt Schriften sind am Bildschirm wirklich etwas zu schwer zu lesen. Mach es deinen Lesern leichter, damit sie gerne noch etwas länger bei dir bleiben.

Das Spiel mit den Farben

Last but not least sollte man die Farbe seiner Schriftart überdenken – darauf hat mich Nomadenseele in ihrem Kommentar zu meinem Artikel  über das Schreiben von Blog-Artikeln aufmerksam gemacht. Es gilt das Gleiche wie für die Auswahl der Schrift. Wir können das am besten lesen, was wir gewohnt sind und das ist nun einmal schwarz (oder Anthrazit) auf weiß (oder hellbeige). Dunkle Bloghintergründe lassen Fotos oft toll zur Geltung kommen aber geben Texten keine Chance. Weiß auf schwarz geht in meinen Augen gerade noch. Rot, Pink oder Neongrün auf schwarz verschwimmen regelrecht vor den Augen. Wieder einmal gilt, dass du versuchen musst, deinem Leser das Lesen auf deinem Blog so angenehm wie möglich zu machen, wenn du möchtest, dass er noch etwas bleibt. Auch hier ist es wieder am einfachsten, an Konventionen und Gewohnheiten festzuhalten. Sowohl für Schriftart als auch Farbe gilt, dass Überschriften abweichen dürfen. Diese kurzen Texte werden wir auch dann noch gut lesen können, wenn sie bunt oder verschnörkelt erscheinen. Hier kannst du dich also ausleben.

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