Blogger-Nähkästchen: Affiliate-Programme für Buchblogger oder mit Bloggen Geld verdienen

Es gibt unzählige Artikel zum Thema Geld verdienen mit Bloggen. Bei näherer Betrachtung fiel mir jedoch auf, dass viele der vorgestellten Modelle für Buchblogger nur bedingt hilfreich sind. Darum möchte ich euch hier einige wirklich sinnvolle Partnerprogramme vorstellen. Doch von vornherein sei davor gewarnt, zu glauben, man könne als Buchblogger das schnelle Vermögen machen. Erst Blogs, die jahrelang bestehen, können wirklich lukrativ werden.



Google Adsense – die einfachste Möglichkeit

Gerade für solche, die bei Blogger schreiben, ist Adsense die erste und einfachste Möglichkeit, Werbung auf deinem Blog zu schalten. Ein Konto ist schnell eingerichtet und die Werbeblöcke können als Gadgets eingefügt und verschoben werden. Außerdem bezahlen die Werbekunden von Adsense nicht nur für Klicks, sondern auch für Views. Allerdings musst du dir darüber klar sein, dass Adsense bestimmte Richtlinien für Blogger beinhaltet, an die du dich halten musst. In meinen Augen sind dies Selbstverständlichkeiten wie z.B., dass man keinen Klickbetrug begehen darf, aber trotzdem kenne ich Fälle, in denen das Adsense-Konto gesperrt wurde, da die Richtlinien nicht eingehalten wurden. Mach dich also vorher gut damit vertraut. Auch wenn Adsense meist das erste ist, was ein Blogger an Affiliate-Programmen auf seinem Blog installiert, muss man sich bewusst machen, dass auch dieses Programm erst dann wirklich sinnvoll wird, wenn man regelmäßige Besucherströme zu verzeichnen hat.

Partnerprogramme von Internethändlern

Ich war überrascht, als ich feststellte, wie viele Internethändler Partnerprogramme für Blogger anbieten. Als Newbie kannte ich nur das Affiliate-Programm von Amazon, da dieses auf der Seite selbst beworben wird. Doch über die Hörbuch-Plattform Audible kam ich auf die Affiliate-Plattformen Afili.net und Zanox. Beide organisieren die Bewerbung bei potentiellen Partnern und machen diese denkbar einfach. Du musst nur einmal die Daten deines Blogs eingeben und kannst dich bei mehreren Partnern bewerben. Hier habe ich auch meine derzeitigen Affiliate Partner gefunden. Doch auch hier gilt, dass jede Bewerbung persönlich begutachtet wird. Wenn dein Blog im ersten Anlauf abgelehnt wird, so kann dies an deiner Leser- oder Besucherzahl liegen. Sei also nicht verzweifelt, sondern arbeite an deinem Blog und versuche es erneut, wenn du mehr Leser und Besucher vorweisen kannst. Ist deine Bewerbung einmal akzeptiert, so kannst du ganz einfach auf Werbemittel aller Art – Titellinks, Banner, Aktionslinks, etc. - zugreifen und diese für deinen Blog nutzen. Im Gegensatz zu Adsense vergüten die meisten Partner keine Views oder Klicks, sondern du bekommst eine kleine Provision, wenn ein Einkauf abgeschlossen ist.

Die Don'ts des mit Bloggen Geld verdienen

Gerade Buchblogger leben von ihrer Glaubwürdigkeit. Man sollte darum niemals die eigene Meinung verkaufen. Ich bin der Ansicht, dass auch Blogger Geld verdienen dürfen, da sie meist gute und viel Arbeit leisten. Doch Werbung sollte immer klar erkennbar und nie in deinen Posts versteckt sein. Nun gibt es zahlreiche Programme, die für Posts zu einem bestimmten Produkt bezahlen, doch du solltest dir darüber bewusst sein, dass du damit auch deine Meinung verkaufst. Auch ein Leseexemplar (ich berichtet hier darüber) stellt einen Wert dar. Da man als Buchblogger aber kaum ohne diese auskommt, sollte man wenigstens streng darauf achten, dass man das Buch nicht darum gut bewertet, weil man es umsonst bekommen hat oder der Autor so sympathisch ist. Auch sollte der Spaß am Bloggen immer über dem Willen stehen, damit Geld zu verdienen. Du wirst harte Arbeit leisten müssen, bevor Partnerprogramme überhaupt lukrativ sein können. Macht dir diese Arbeit also keinen Spaß oder hast du über längere Zeit keine Geduld, so wirst du weder als Blogger glücklich werden noch mit dem Bloggen Geld verdienen können. Obwohl ich z.B. von Anfang an Affiliate Programme genutzt habe (ich wollte meine Leser ja gleich daran gewöhnen, dass ich dies tue), habe ich im ersten Jahr mit dem Bloggen gar kein Geld verdient. Denn, was auch beachtet werden muss, ist, dass viele Partner erst ab einem bestimmten Betrag auszahlen. Geld verdienen sollte also für dich nie an erster Stelle stehen, sondern höchstens ein schöner Nebeneffekt werden.

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2 Responses to Blogger-Nähkästchen: Affiliate-Programme für Buchblogger oder mit Bloggen Geld verdienen

  1. Ein interessanter Beitrag, auch wenn ich dem selsbt noch skeptisch gegenüberstehe. Ich selbst habe ja einen Werbeblocker installiert, so dass ich keine Werbung sehe. Das schätze ich sehr und möchte es auch, noch, für meine Leser so halten.

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  2. Das kann ich gut verstehen und finde es auch ganz legitim und sogar irgendwie sehr löblich, sich für die Werbefreiheit einzusetzen. Für mich selbst steht allerdings das Ideal, dass wer arbeitet damit auch Geld verdienen darf höher als das der absoluten Werbefreiheit. Bloggen ist eine schöne Arbeit aber man steckt eben auch viel Zeit in die Erstellung des Blogs und die Artikel. Wenn man das Gefühl hat, dafür auch entlohnt werden zu wollen (oder auch nur die eigenen Kosten zu minimieren), so ist das für mich ganz verständlich. Man sollte sich bloß vorher unbedingt mit den Möglichkeiten auseinandersetzen und diese auch einmal kritisch betrachten.
    Liebe Grüße,
    Mareike

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