Tipp von einem Popliteraten

Lies schlechte, nervende Bücher! Reg dich auf! Billiger Mist und prätentiöser Dreck spornen immens an.
Gefunden in den "11 wichtigen Hinweisen, die man beachten sollte, bevor man mit Popliteratur ins Bett steigt. Countdown to TXTC (Voulez-Vous-Version)" von Gero Günther. Mir gefällt der temperamentvoll-emotionale Zugang zu Literatur ungemein.

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2 Responses to Tipp von einem Popliteraten

  1. Hallo Mareike,

    meiner Meinung nach ist das ein guter Ansatz, denn Frust spornt an, etwas besser machen zu wollen.

    Nur möchte niemand, dass man sein Buch als Anlass zum Schreiben nimmt, fürchte ich ;)

    ... und trotzdem inspiriert das Schreckliche mehr als das Schöne ...

    Liebe Grüße,
    Fee
    (http://www.literatur-begeisterte-fee.blogspot.de)

    PS: Was hältst Du davon, wenn ein Autor die Erzählperspektiven innerhalb des Kapitels zwischen auktorial und Ich-Perspektive wechselt?

    PS: Dürfen in einer auktorialen Passage die Gedanken der Hauptperson in der Ich-Perspektive wiedergegeben werden?

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  2. Hm, ich versuche, mich an ein Beispiel zu erinnern... Also grundsätzlich ist die auktoriale Erzählperspektive ja eine sehr flexible. Da der erzähler grundsätzlich zugang zu den Gedanken der Figuren hat ist es auch nicht so ungewöhnlich, wenn plötzlich eine Gedankenpassage in der Ich-Perspektive wiedergegeben wird. Es ist für einen Leser vielleicht etwas schwieriger die Passage zuzuordnen, aber in meinen Augen nicht unmöglich. Es kann auch sehr anregend sein, wenn die Perspektive auf diese Weise wechselt. Ich habe jetzt auch ein Beispiel gefunden. In Uwe Timms "Halbschatten" gibt es grundsätzlich einen auktorialen Erzähler. Allerdings wechselt die Perspektive häufig, indem Worte unterschiedlicher "Stimmen" wiedergegeben werden, die aber nicht markiert sind, also keine Anführungszeichen haben. So kann ich deine zweite Frage damit beantworten, dass ich der Meinung bin, dass Perspektiven wechseln dürfen, da eine auktoriale Erzählsituation dies logisch durchaus zulässt.
    Ich denke - und das ist jetzt die Antwort auf deine zweite Frage - dass solche Perspektivwechsel Romane sogar komplexer und interessanter machen können.
    Liebe Grüße,
    Mareike

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