Mai-Umfrage

Im Mai hatte ich euch gefragt, wofür ihr schreibt. Dazu hatte ich einen etwas provokanten Artikel verfasst, der die Vermutung enthielt, dass es heute keine bissigen Schriftsteller mehr gäbe, sondern hauptsächlich an Marktmechanismen orientierte Schreiberlinge. Ihr habt mich natürlich eines besseren belehrt. Fast 50% von euch schreiben, um damit gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen, kurz: Für eine bessere Welt. Nur einer schreibt, um Geld zu verdienen. Die Mehrheit schreibt aber für sich selbst, als Hobby und weil es Spaß macht. Insgesamt finde ich, ist das ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann!



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3 Responses to Mai-Umfrage

  1. Diese These mit den markorientierten Schreiberlingen habe ich gestern noch mit einer Freundin diskutiert. Wir waren uns eigentlich einig, dass es einzig "Money, money, money" ist, was viele antreibt. Wie repräsentativ ist denn deine Umfrage? Haben genug daran teilgenommen. Ansonsten sehr interessant. Wobei ich denke, dass Autoren von Vampirschmonzetten o.ä. wahrscheinlich eher nicht daran teilgenommen haben.

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    1. Liebe Mandy,

      es ist so wie du es vermutest. Man kann diese Umfrage leider nicht repräsentativ nennen, da der (noch) eher kleine Kreis meiner Leser daran teilgeommen hat. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Bloggerkollegen, auf deren Seiten ich auch regelmäßig stöbere. Nachdem, was dort so zu lesen ist, handelt es sich tatsächlich um sehr engagierte (Hobby)Autoren, die immer daran interessiert sind, neue Wege zu entdecken, um ihr Schreiben zu verbessern. Wenn man sich mal den derzeitigen Buchmarkt so anschaut, gibt es aber tatsächlich eine Fülle von Veröffentlichungen, von denen man sofort den Eindruck bekommt, dass ihre Autoren für den Erfolg schreiben, weniger eigene Ideen entwickeln als auf Trendwellen mitschwimmen. Natürlich kann für diese Autoren das Schreiben trotzdem eine Leidenschaft sein, aber ich fürchte, manche lassen sich dann auch etwas zu sehr von Verlagen in bestimmte Verkaufsschienen drängen. Umso gespannter bin ich, wie sich die Indie-Szene der Autorenschaft so entwickelt. Ich glaube, dass wir im Moment eine Zeit des Umbruchs erleben, die mich sehr neugierig macht.
      Liebe Grüße
      Mareike

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  2. Ja, ich bin auch sehr gespannt, da ich schon seit geraumer Zeit eher einen Stillstand feststelle, als eine richtig spürbare Entwicklung. Wobei dies auch auf die Leserschaft zutrifft, die nicht unbedingt bereit ist sich neuen Wegen zu öffnen. Allerdings ist das wiederum alles etwas aus Wirkung und Ursache. Ein Teufelskreis. ;) Ich freue mich auf jeden Fall sehr einer Bloggerin (und Weiteres ;) ) über den Weg gelaufe zu sein, die sich über eben diese Dinge Gedanken macht.

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